Bundespreis Denkmalschutz barrierefrei 2008
Vorwort von Dr. Herlind Gundelach, Senatorin, Präsidentin des BHU:
Beim Bau von Gebäude sind in der Regel architektonisch-ästhetische oder bautechnische Kriterien maßgebend. Die Erzielung von Barrierefreiheit wird erst in jüngerer Zeit und auch nur allmählich ein erklärtes Ziel der Architektur. Treppen, Schwellen, zu schmale Türen oder Bäder können jedoch unüberwindbare Hindernisse darstellen. Das Bewusstsein für die Notwendigkeit und die Vorteile von Barrierefreiheit setzt sich in unserer Gesellschaft allmählich durch. Ein akuter Handlungsbedarf liegt jedoch insbesondere bei der vorhandenen älteren Bausubstanz. Doch gerade in historischen und/und oder denkmalgeschützten Gebäuden kollidieren oftmals der Wunsch nach Barrierefreiheit und das Bemühen um größtmöglichen Erhalt der vorhandenen historisch wertvollen Substanz. Für die Lösung dieses Problems sind Ideenreichtum und Einfühlungsvermögen gefragt. Daher hat der Bund Heimat und Umwelt, Bundesverband der Bürger- und Heimatvereine, im Frühjahr diesen Jahres zu dem Bundeswettbewerb „Denkmalschutz barrierefrei“ aufgerufen.
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